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Leserpost

Drittes Barther Museum
ist im Entstehen

Zwar bin ich Mitglied des Fördervereins "Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth" schon seit 1998, doch "eine solche einzurichten, kamen wir in den letzten fünf Jahren nur zaghaft nahe", schrieb die OZ noch vor einiger Zeit. Ob es das Stadtjubiläum, das veränderte politische Kräfteverhältnis im Barther Stadtparlament, die wachsende Akzeptanz unseres Vereins (oder die Summe aller Faktoren) waren, ist egal: Das dritte Barther Museum - die Ausstellung "Zwölf von 750 Jahren - Barth in der Zeit des Nationalsozialismus" - kommt! In der ehemaligen Hausmeisterwohnung in der Diesterweg-Schule, auf halbem Weg zwischen Vineta-Museum und Bibelzentrum, ist Land in Sicht. Fachleute ermittelten, dass die Sanierung wohl 20.000 Euro gekostet hätte. Geld, das wir im Verein zunächst nicht hatten, aber was nun dank der Unterstützung durch das Land, durch "Civitas" von der Landeszentrale für politische Bildung sowie durch die Stadtverwaltung geflossen ist.

Vom Vorstand unseres Fördervereins zum "Bau-Koordinater" geschlagen, will ich allen danken, die uns halfen: Herrn Boss bei der Entrümpelung und Herrn Kalney für die Malerarbeiten. Die Tischlerei Beilfuß reparierte Fensterscheiben und Glastüren, das Baugeschäft Reinhold riss Wände heraus, mauerte und putzte. Elektromeister Peter Schröter erneuerte die Elektroanlage, Klempnerarbeiten erledigte Harald Heyden. Den vorläufigen Schluss bildete Jörg Ehrenreich mit Arbeiten am Parkett und Fußboden. Nun geht es an die inhaltliche Gestaltung. Hier wird sich Grafiker Wolfgang Sohn verwirklichen, unterstützt von Tischlermeister Dankmar Bumblies, damit am 1. März der Startschuss fällt.

Dieter Flechsig, Barth