Hier einige Aktivitäten / Ergebnisse des Fördervereines aus den Jahren 1998-2003:
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November 1998:
Ausstellung im Vineta-Museum über Schicksale jüdischer Menschen in Barth. Gast war auch Professor Gyula Trebitsch.

März 1999:
Ausstellung im Gymnasium Barth über ein Workcamp der Pommerschen Evangelischen Landeskirche Greifswald in Auschwitz

April 1999:
Fachliche Begleitung des Seminars „Topographie des KZ Außenlagers Barth

Juni 1999:
Ausstellung  im Rathaus: „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben
Jugend-KZ in Moringen und Uckermark

2. August 1999:
Gespräch zwischen Überlebenden des KZ Barth und TeilnehmerInnen des Internationalen Workcamps in Barth

Im Jahre 1999:
Betreuung zahlreicher ehemaliger Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge in Barth. Sie kamen aus den USA und der Ukraine.

Juli/August 1999:
Durchführung von zwei internationalen Workcamps auf dem Gelände des ehemaligen KZ - Barth zur Sicherung
und Dokumentation der Überreste auf dem Gelände in Kooperation mit „
Norddeutsche Jugend im Internationalen Gemeinschaftswerk e.V. Rostock“ (NIG)

April 2000:
Konferenz anlässlich des 55. Jahrestages der Befreiung mit Überlebenden des KZ-Barth und des Kriegsgefangenenlagers
Stalag Luft 1, Einwohnern von Barth und Jugendlichen

Mai 2000:
Zwei ehemalige Kriegsgefangene aus Großbritannien und Australien besuchen mit ihren Angehörigen Barth und werden durch Vereinsmitglieder betreut.

Juli/August 2000:
Workcamp zur Fortsetzung der 1999 begonnenen Aufgaben Erarbeitung einer Konzeption für einen „
Gedenk- und Lehrpfad“ auf dem Gelände des ehemaligen KZ - Barth.


September 2000:
Ausstellung „
Verurteilt am Demmlerplatz". Sowjetische Militärtribunale in  Mecklenburg und Vorpommern“

Im Jahre 2000:
Durch die starke Verbreitung des Internet in Amerika ist der Kontakt zu ehemaligen Kriegsgefangenen aus Stalag Luft 1 viel enger und vor allem international möglich geworden.
Helga Radau, Gabriele Boedeke, Elke Engelmann und Sigrid Götsch weiteten den Briefwechsel mit ehemaligen
KZ - Häftlingen vor allem aus der Ukraine, Russland, aus Slowenien und Estland, aus Polen, Israel und anderen Ländern beträchtlich aus. So betreuten sie auch mehrmals ehemalige Häftlinge und Kriegsgefangene, die nunmehr mit ihren Kindern und Enkeln nach Barth kamen.

Januar - März 2001:
Ausstellung: "Helen Ernst: Ich will nur die bittere Wahrheit zeichnen" (in Zusammenarbeit mit der Mahn - und Gedenkstätte Ravensbrück)

Frühjahr 2001:
ABM-Kräfte aus Barth schaffen in einjähriger Arbeit Voraussetzungen für den Gedenk- und Lehrpfad , in dem sie das mit Bäumen und Sträuchern bewachsene und mit Betonteilen versperrte Gelände freilegen. Eine zweite Gruppe fertigt Modelle des KZ und des Stalag Luft I an.

Juli/ August 2001:
Internationale Workcamps der NIG zur Gestaltung des Gedenk- und Lehrpfades, Gespräche und Diskussion der Jugendlichen aus England, Israel, Polen, Japan u. a. Ländern mit Zeitzeugen

September 2001:
Internationale Konferenz „
Hinter Stacheldraht in Barth 1940-1945“ Erstmalig weilten us-amerikanische, englische und kanadische ehemalige Kriegsgefangene zu gleicher Zeit wieder in Barth. Gemeinsam mit einem russischen Kriegsveteranen, der die Befreiung von Barth am 2. Mai 1945 erlebte, sprachen sie über ihre Sicht auf die Zeit ihrer Kriegsgefangenschaft und die Situation 1945 in Barth. (Weitere Details in englischer Sprache hier.)

Im Jahre 2001:
Die Fördermittel zur Sanierung der Gedenkstätte sind da! Das Landesamt für Denkmalspflege, die Kreisverwaltung und die Stadt Barth haben es möglich gemacht, die allernotwendigsten Reparaturen können durchgeführt werden.
Die vom Förderverein gegründete „
Stelengruppe“ nimmt ihre Arbeit auf und beginnt mit den Entwürfen der Texte für die geplanten sechs Stelen, die zur Information am Gedenk- und Lehrpfad stehen werden

Januar 2002:
Die ersten beiden Stelen werden aufgestellt und in Anwesenheit eines ehemaliger Häftlings aus Polen eingeweiht.

Juni 2002:
Roy Kilminster, als englischer Pilot ein ehemaliger Gefangener des Barther Stalag Luft I, besuchte für einige Tage die Stadt. Er kam auch mit jungen Gymnasiasten ins Gespräch.

Juli /August 2002:
Teilnehmer eines Internationalen Workcamps NIG übersetzen Berichte ehemaliger Kriegsgefangener vom Englischen ins Deutsche

Sommer 2002:
Julio Brenner mit Ehefrau, Tochter, Sohn und Enkelin besucht auf Einladung des Fördervereines nach 64 Jahren seine Heimatstadt Barth, aus der seine  jüdische Familie 1938 nach Uruguay emigrierten musste.

November 2002:
Die dritte Stele wird eingeweiht

Im Jahre 2002:
Die Stelengruppe (6-8 Mitglieder des Fördervereines) erarbeitet in unzähligen Stunden die Texte für die insgesamt sechs Stelen. Literaturstudium, Recherchen und oft kontroverse Diskussionen fließen ein in überschaubare Informationen, die den Leser aber auch emotional ansprechen.
Zeitzeugengespräche, Interviews, Videos die Broschüre „Fußnoten“ u. a. als Handreichung für Pädagogen gedacht, entstanden in diesen Monaten.
Aber auch ein Dokumentarfilm, zahlreiche Tages-Besucher und Schülergruppen wurden betreut.
Oft fanden die Zusammenkünfte und die Gästebetreuung im privaten Bereich statt. Deshalb wurde die Entscheidung der Stadt, einige renovierungsbedürftige Räume zur Verfügung stellen begrüßt, damit können auch das nun schon umfangreiche
Archivmaterial und die Modelle einen würdigen Standort bekommen.
Dies wiederum bedeutet für den im November 2002 neu gewählten Vorstand viel Arbeit, Organisation und die heikle Finanzierung der künftigen Dokumentations- und Begegnungsstätte.
Viel Zeit und Energie hat die Arbeit an der Ausstellung zum Thema Zwangsarbeit gekostet. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Geschichtswerkstatt Rostock mit Schülern aus Wismar, Rostock, Schwerin und Barth ist eine Wanderausstellung, die erweitert wird.

Sommer 2003:
In diesem heißen Sommer waren Jugendliche über NIG mit Hacke und Schaufel auf dem ehemaligen KZ -Gelände tätig, um Mauerreste freizulegen, Lage und Bestimmung der ehemaligen Gebäude zu erkunden, sowie englische Texte zu übersetzen.

November 2003:
Höhepunkt des Jahres war die Einweihung der letzten drei Stelen.

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